anstrengende Woche

puh, was ne Woche…
irgendwie alles sehr aufregend in der letzten Zeit…
mein Sohn feierte seinen 8. Geburtstag…bei meiner Ma stand in dieser Woche ein Screening an…bei mir auf der Arbeit gabs nen Hygiene Audit und Freitag hab ich Nachsorge…
bitte, bitte wieder etwas mehr Ruhe für mich…hab in den letzten Tagen nicht mal mehr Ruhe für mich zum lesen gehabt…
habe viel gearbeitet, bzw. auch viel Zeit für Arbeitsdinge privat investiert…
aber der Reihe nach…
am Samstag wurde mein Sohn, wie schon gesagt, acht…wir haben gefeiert und irgendwie beschleicht mich an den Geburtstag von ihm immer eine kleine Melancholie…
dieses mal hab ich die Omas und Opas mit Baby- und Kleinkindfotos beglückt…hinzu hab ich die ein oder andere Anekdote aus unserer Sammlung „lustige Sprüche von Paul“ vorgetragen…es kam gut an und war rund um auch ein schöner Tag…
der Sonntag begann nach dem Frühstück mit einem Waldspaziergang…ich liebe den Herbst…ich liebe es zu sehen wie die Natur sich auf den Winterschlaf vorbereitet…ich liebe die letzten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut…liebe den Wind im Gesicht…Nebel der über dem Boden aufsteigt…
ja, am Dienstag hatte meine Ma ihr Screening gehabt…sie steckt ja nach wie vor in einer Chemotherapie, aber es war wichtig noch mal zu schauen ob und wie diese denn gerade anschlägt…auf jeden Fall alles nicht einfach…ich würde sie viel lieber mehr unterstützen als ich es mache…aber 70km lassen sich leider auch nicht immer so einfach überwinden…und mit Kind, eigener Arbeit und  – Krankengeschichte muss man auch immer gucken wie man das alles auf die Reihe bekommt…
deshalb konnt ich sie leider nicht begleiten…aber wir haben gestern abend telefoniert und es gab endlich mal ein paar positive Ergebnisse…die Chemo greift auf den Prozess in der Leber…der Tumormaker hat sich, im Vergleich zum letzten mal, halbiert…nichtsdestotrotz hat sie nen dicken Infekt und auch so müssen wir gut auf sie aufpassen…sie hat seit der OP im April viel zu viel abgenommen…ich glaub irgendwas um die 30-35 kilo…viel zu viel und das merkt man ihr auch an…ihr fehlt die Kraft…
irgendwie alles doof…aber, wir können einfach nur das Beste aus der Situation machen…
ja, und heute nun war dieses Hygiene Audit auf Station…das hat im Vorfeld für viel Stress gesorgt…man will ja auch nicht ganz doof da stehen…also haben wir, meine Stellvertretung und ich, uns viele Abläufe angeschaut…mussten gucken wer, wann, wie geschult ist…mussten die Station einfach auf Vordermann bringen…und dann noch mal das eigene Wissen bzgl. multiresistenter Keime und so auffrischen…alles in allem bekannte Sachen, trotzdem hat man ja in so einer Situation so ein bisschen Versagensängste…nee nicht nur ein bisschen…die waren riesig…letztendlich haben wir das aber alles wohl recht gut gemacht…wir sind recht offensiv drauf los gegangen…haben Schwachstellen angesprochen bevor sie entdeckt wurden…Fakt ist ja, wir müssen Rahmenbedingungen des Hauses für gegeben hinnehmen…nichtsdestotrotz wissen wir das einiges besser zu machen geht…und das haben wir halt auch gesagt…auch die Kolleginnen im Team waren gut vorbereitet…sogar eine Schülerin wurde für Fragen herangezogen…aber auch die hat es gut gemacht…und mit ihrer Antwort hinterher für reichlich Gesprächsstoff gesorgt