9000 Schritte zurück ins Leben

9000 Schritte zurück ins Leben

Heute war ein Gartentag.

Vier Stunden draußen.
Erde unter den Händen.
Frische Luft.
Das leise Rascheln von trockenem Laub und irgendwo ein Vogel, eine Biene, dass der Frühling nicht mehr weit sein kann.

Wenn ich auf das schaue, was mein Mann heute geschafft hat, dann wirkt mein Anteil klein.
Ein paar Handgriffe.
Ein bisschen hier, ein bisschen dort.
Und immer wieder Pausen.

Aber heute ging es nicht um „viel schaffen“.

Heute ging es darum, da zu sein.

Meinen Körper zu spüren.
Mich zu bewegen.
Den Mut zu haben, wieder ein Stück weiter aus der Komfortzone herauszutreten.

Rein ins Leben.

Mein Körper war erstaunlich ruhig.
Ja, irgendwo im Hintergrund meldete sich das eine oder andere Ziehen.
Und beim Aufstehen waren die ersten Schritte manchmal etwas steif, etwas vorsichtig.

Aber ich habe sie gemacht.

Immer wieder.

Ich habe mich hingesetzt, die Sonne ins Gesicht gehalten, den Garten betrachtet, der langsam aus dem Winter erwacht.

Und ich habe gemerkt:
Es tut gut.
Es tut wirklich gut.

Am Ende des Tages zeigt die Uhr 9000 Schritte.

Für viele ist das nur eine Zahl.

Für mich sind es 9000 kleine Entscheidungen für das Leben.

Und ja –
ich bin heute einfach nur stolz auf mich.

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