Ich lerne gerade, dass „es geht mir gut“ viele Schichten haben kann. Dass es nicht bedeutet, belastbar zu sein. Nicht, durchzuhalten. Nicht, wieder zu funktionieren wie früher. Ich lerne, meine Tage anders zu messen. Nicht mehr daran, wie viel ich geschafft habe, sondern daran, ob ich gut mit mir umgegangen
Seit gestern Nachmittag bin ich deutlich müder als sonst. Keine dieser angenehmen „Ich-leg-mich-kurz-hin“-Müdigkeiten, sondern eher dieses tiefe Erschöpftsein, das sich langsam über alles legt. Die Nacht war dafür überraschend gut – ich habe komplett durchgeschlafen. Das passiert nicht oft und fühlt sich eigentlich wie ein kleines Geschenk an. Heute allerdings
Wenn Zahlen Angt machen -– und warum sie es nicht immer müssen Ribociclib, Blutwerte und das Vertrauen in Pausen Heute war Therapietag, das heißt für mich Blutabnahme, Pamidronatinfusion und 2 Faslodexspritzen. So ein Termin, bei dem man eigentlich ruhig bleibt – und dann doch auf diese zwei Werte starrt. Bei mir
Mir geht es nach wie vor besser. Der Kurzurlaub hat mir unwahrscheinlich gut getan. Auch mein letzter Termin bei der Psychoonkologin war wohltuend – und der kurze Besuch bei meiner Freundin im Anschluss erst recht. All das zusammen hat mir spürbar Stabilität gegeben. Im Moment fühle ich mich insgesamt gefestigter, auch