Ich hol mir mein Tun zurück

Ich hol mir mein Tun zurück

Ich war lange im Reagieren. Heute habe ich wieder angefangen zu handeln.

Es sind keine großen Dinge.
Keine Durchbrüche. Keine „alles ist wieder gut“-Momente.

Es sind kleine Schritte.

Eine Mail ans BEM.
Ein Reha-Antrag, der endlich fertig ist.
Ein paar Minuten auf dem Rad.
Langsam. Vorsichtig. Aber ich sitze wieder drauf.

Und plötzlich merke ich:
Da ist etwas anders.

Ich bin nicht mehr nur am Reagieren.

Nicht mehr nur warten auf Termine, auf Ergebnisse, auf das nächste, was von außen kommt.

Ich fange wieder an zu machen.

Nicht weil ich muss.
Sondern weil ich will.

Weil ich wieder ein Stück Kontrolle zurückhole.
Über meinen Weg.
Über mein Tempo.
Über mein Leben.

Es ist anstrengend.
Es kostet Kraft.
Und manchmal auch Überwindung.

Aber es fühlt sich gut an.

Ehrlich gut.

So ein leises:
Ich bin noch da.
Und ich gehe weiter.

Nicht zurück ins alte Leben.
Sondern vorwärts in ein neues.

Und vielleicht ist das gerade der wichtigste Unterschied.
Wieder einmal bekomme ich mein altes Leben nicht zurück.
Aber ich kann mir ein neues aufbauen.

Es geht gar nicht darum, wieder die Alte zu werden.
Sondern darum, Schritt für Schritt die zu werden, die jetzt möglich ist.

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