Chef is back ...

Arbeit Feb 1, 2016

so stand es heute an der Küchentür auf Station…
aber beginnen wir von vorn….

mein erstes Danke gilt den Leuten die in den letzten Tagen, und auch schon heute morgen, an mich gedacht haben und mir für den heutigen Tag alles Gute wünschten…
es war irgendwie ganz witzig bei uns heut morgen…mein Wecker ging um 5:30…also nur eine halbe Stunde früher als die letzten 10 Monate…gar nicht so wirklich eine Veränderung…interessant war nur das unser Sohn (obwohl er krank ist) auch schon wach war…der kam dann nämlich zum kuscheln zu uns rüber und so haben wir den heutigen Tag mit viel kuscheln und Gelache begonnen…
noch eben schnell Sachen zusammen suchen und los gehts…
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Schlüssel, Schuhe, Namensschild – alles dabei…

auf dem Weg zur Arbeit ist mir dann doch ein bisschen mulmig geworden…nach 10 Monaten zurück kommen…komisches Gefühl…
mein Spind sah irgendwie genauso unordentlich aus wie immer…vielleicht hätte ich mal jemandem den Schlüssel geben sollen…egal…
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ich liebe diese Zettel in meiner Tür…“Schwester mit Herz“…hab ich mal von einer Schülerin bei uns bekommen…“mein 2. Gehirn“…das bekam ich in einem stressigen Dienst in dem mir das Denken schwer fiel von meiner Uli…und der vollgeschriebene Zettel ist schon 18 Jahre alt…irgendwann mal von einem lieben Freund, der vor mir Nachtdienst hatte, bekommen…von manchen Dingen kann man sich halt nicht trennen 🙂
auf jeden Fall für mich immer alles auch Zeichen von Vertrautheit…

dann das Betreten meiner Station…
ein Gefühl von „wieder zu Hause sein“…nicht zu beschreiben…ein fettes Grinsen im Gesicht…aber auch Tränen in den Augen…es hat mich überwältigt…
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ich habe viele Leute heute wieder gesehen…so manches Wort gewechselt…aber, in dem ganzen habe ich natürlich auch gearbeitet…so ein bisschen…3h…das ist ja so als würdest du dir ein neues Hobby suchen und dem nach gehen…heute zumindest fühlte ich mich noch sehr fehl am Platz…permanent dieses „was kann ich noch tun?“ …
ich muss erstmal wieder ein Gefühl für die Arbeit bekommen…um 9:30 guckte ich auf die Uhr und dachte „oh Gott…ist ja gerade mal die Hälfte der Zeit rum…ich bin jetzt schon k.o.“ …
aber ich glaube das lag einfach daran das es so viel Input gab…mir qualmte ein wenig der Kopf…
11:00…mein Tag endet für heute…schade , weil kurz vorher hatte ich dann doch noch das Gefühl jetzt hab ich ne Aufgabe, die kann ich machen…Patientenaufnahme…reden mit Menschen…über deren Krankheit…nicht über deine…das passt 🙂

egal…morgen gehts weiter…

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