Dazwischen

Dazwischen

Licht und Schatten.
Tag und Nacht.
Hell und dunkel.

Es gibt kein „nur das eine“.
Nie.

Freude kennt ihren Wert erst,
weil es auch Leid gibt.
Mut entsteht nicht ohne Angst.
Und das Schöne…
würde vielleicht gar nicht auffallen,
wenn es nicht auch das weniger Schöne gäbe.

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang –
beides trägt das gleiche Licht in sich,
nur in einem anderen Moment.

Wir brauchen diese Gegensätze.
Nicht, weil sie uns gefallen.
Sondern weil sie uns fühlen lassen.
Weil sie uns zeigen, was wirklich zählt.

Gesund und krank.
Wie würde ich meine Gesundheit schätzen,
wenn ich nie spüren würde,
wie sich Krankheit anfühlt?

Leben und Tod.
Zwei Seiten, die untrennbar sind.
Und vielleicht ist genau das
die leise Wahrheit darin:

Dass alles zusammengehört.
Auch das, was wir uns nicht ausgesucht hätten.

Und irgendwo dazwischen
– zwischen hell und dunkel,
zwischen leicht und schwer –
liegt das echte Leben.

Nicht perfekt.
Nicht immer schön.

Aber vollständig.

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