Licht und Schatten. Tag und Nacht. Hell und dunkel. Es gibt kein „nur das eine“. Nie. Freude kennt ihren Wert erst, weil es auch Leid gibt. Mut entsteht nicht ohne Angst. Und das Schöne… würde vielleicht gar nicht auffallen, wenn es nicht auch das weniger Schöne gäbe. Sonnenaufgang und Sonnenuntergang
Drei Tage Garten. Mal mehr, mal weniger. Mal leicht, mal schmerzhaft. Ich habe mich treiben lassen zwischen dem, was ging – und dem, was eben nicht ging. Habe geharkt, gezupft, gesetzt. Rasen gemäht, Moos entfernt. Erde unter den Fingern gespürt und diesen ganz eigenen Rhythmus wiedergefunden, den nur der Garten kennt.
Ich hätte auch einfach zu Hause bleiben können. Ganz ehrlich, ich hatte einen kleinen Augenblick mit dem Gedanken gespielt. Es war nicht so, dass ich keine Lust hatte. Ich hatte sogar Vorfreude. Aber da war auch dieses leise Ziehen… dieses „Allein rausgehen“, dieses kleine Unbehagen, das sich nicht laut meldet
Es sind manchmal nur ein paar Zeilen auf einem Blatt Papier. Schwarz auf weiß. Nüchtern formuliert. Fast unscheinbar. Und doch können sie etwas in dir auslösen, das sich plötzlich ganz groß anfühlt. Heute war so ein Moment. „…bewilligen wir Ihnen eine stationäre Leistung zur medizinischen Rehabilitation…“ Drei Wochen. Ein Ort.