Dieses Bild ist für mich entstanden. Zum ersten Mal seit meiner jetzigen Diagnose habe ich nicht gezeichnet, weil jemand fragte, ob ich es kann. Sondern weil etwas in mir es wollte. Die Wurzeln suchen Halt. Der Kreis – mein Leben – ist nicht mehr perfekt. Vielleicht war er es nie. Die Risse
Heute ist Weltkrebstag. Ein Datum, das auf den ersten Blick groß wirkt. International. Politisch. Mit Hashtags, Schleifen und Appellen. Und gleichzeitig ist es für viele von uns ein ganz stiller Tag. Für mich ist Krebs kein Aktionstag. Er ist Alltag geworden. Nicht jeden Tag gleich laut, nicht jeden Tag gleich
Dieser Monat war ein Sammeln. Von Worten, die mir über den Weg liefen. Von Farben, die sich richtig anfühlten. Von Gedanken, die keinen Satz brauchten. Manches ist laut. Manches wirkt zufällig. Und einiges verstehe ich selbst noch nicht ganz. Aber vielleicht muss ich das auch nicht. Non-Art heißt für mich
Am Anfang war da Angst. Keine leise, sondern diese sofort präsente, laute Angst, die alles überlagert. Der Schmerz kam. Seitlich im unteren Rücken, zog in die Flanke. Dann Gesäß. Dann Oberschenkel. Er wechselte den Ort, blieb aber präsent genug, um meine Aufmerksamkeit komplett an sich zu ziehen. In meinem Kopf