Tag 1 in der Reha
24.09.26 – In der Reha angekommen
Nun bin ich also da.
Mein Zimmer ist schön und mit ein paar eigenen Dingen habe ich es mir bereits gemütlich gemacht. Die ersten Bekanntschaften sind geknüpft, das erste Arztgespräch liegt hinter mir, der Therapieplan nimmt langsam Gestalt an und auch das erste Mittag- und Abendessen sind geschafft. Zum Abschluss des Tages gab es noch einen zwei Kilometer langen Abendspaziergang.
Ich glaube, es wird gut.
Ich merke bereits, dass ein besonderes Augenmerk auf meiner Fatigue liegt. Deshalb startet alles langsam und vorsichtig: ein wenig Ergometer, etwas Gymnastik wegen des Lymphödems und einige Vorträge. Und ganz viele Pausen.
Manches fällt für mich aus, wird aber sinnvoll ersetzt. Kein Nordic Walking – dafür geführte Spaziergänge. Kein Bewegungsbad, weil ich durch die Neuropathien leicht wegrutschen könnte und mein Gleichgewicht nicht zuverlässig genug ist.
Hier wird also geschaut, was gerade möglich ist – und nicht nur darauf, was nicht geht.
Man arbeitet an den kleineren Nebenbaustellen, damit irgendwann wieder genug Kraft da ist, sich auch der großen Baustelle zu widmen.
Wenn ich merke das mehr geht, kann ich eine Info abgeben und auch mehr versuchen.
Für den ersten Tag fühlt sich das nach einem guten Anfang an.